Neun Tage Blumentürme für Gaurī in Telangana. Es beginnt am Neumond von Mahālaya und endet an Durgāṣṭamī, zwei Tage vor dem übrigen Land.
Wann er fällt
Neun Tage, vom Neumond des Mahālaya bis Durgāṣṭamī, Ende September oder im Oktober. Es beginnt einen Tag vor Navarātri und endet zwei Tage vor ihr, sodass beide Feste nebeneinander laufen, ohne denselben Kalender zu teilen.
Der Phala-Almanach nennt Ihnen den genauen Tag für Ihre eigene Stadt; die Mond- und Sonnenregeln oben sind das, woraus er ihn berechnet.
Die Geschichte
Bathukamma heißt „lebe, Mutter“. Der Turm selbst ist die Göttin: Blumen der Jahreszeit, in immer enger werdenden Ringen auf einer Messingschale geschichtet, und obenauf ein Kegel aus Kurkuma, der Gaurī ist. Am Morgen wird er im Haus geschichtet, am Abend hinausgetragen.
Möglich macht das die Jahreszeit. Der Monsun ist eben zu Ende, die Teiche sind voll, und der unbebaute Boden steht voller Gunugu (Hahnenkamm), Tangedu, Studentenblumen und Lotos. Es sind Blumen, die niemand sät und niemand verkauft; das Fest besteht aus dem, was der Regen zurückgelassen hat.
Jeder der neun Tage hat seinen eigenen Namen und seine eigene Opfergabe, von Engili Pūla Bathukamma am ersten bis Saddula Bathukamma am neunten, dem größten. Telangana hat es 2014 zum Fest des Bundesstaates erklärt.
Auf dem Tisch
Maleeda, in Jaggery und Ghee zerkrümeltes Brot, und Sattupindi, geröstetes Mehl mit Jaggery. Auch die Gaben, die den Tagen ihre Namen geben, sind Essen: eingeweichter Reis, Mungdal mit Jaggery, Sesam und am letzten Tag die fünf Saddula-Reisgerichte — Quark, Tamarinde, Zitrone, Kokos und Sesam.