Die Geschichte
Barāʾah bedeutet Freispruch oder Lossprechung. In weiten Teilen der muslimischen Welt gilt diese Nacht als die, in der das kommende Jahr geschrieben und denen Vergebung gewährt wird, die darum bitten.
Sie fällt vierzehn Tage vor den Ramadan und wird als dessen Vorbereitung begangen: eine Nacht des Bittens, damit der Fastenmonat mit reiner Rechnung beginnt.
Wie beim Mawlid ist umstritten, ob diese Nacht zu begehen sei. In Südasien, der Türkei, Zentralasien und Indonesien wird sie weithin begangen, in der salafitischen Praxis nicht.
